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Ü-Ei-Rakete, Eisstäbchenkatapulte und XXL-Kugelbahn bringen Bewegung ins explorhino Sommerfest

3. August 2026

Bewegung, Neugier und jede Menge Aha-Momente: Das Sommerfest im explorhino Science Center hat seinem Motto „Alles in Bewegung“ alle Ehre gemacht. Am Samstag verwandelte sich das Gelände in ein großes Mitmachlabor, das Besucherinnen und Besucher zum Experimentieren, Tüfteln und Ausprobieren einlud.

Schon am Vormittag füllten sich die Innen- und Außenbereiche mit Forscherinnen und Forschern jeden Alters, die an den zahlreichen Stationen selbst aktiv werden konnten. Ob bauen, testen oder experimentieren – überall war etwas in Bewegung.

Ein absoluter Besuchermagnet war die XXL-Kugelbahn. Hier entstanden im Team kreative Konstruktionen, bei denen bunte Murmeln ihren Weg durch Röhren und Trichter fanden oder geschickt über Glockenspiele gelenkt wurden.

Auf dem Vorplatz ging es in der Raketenwerkstatt hoch hinaus: Mit einfachen Materialien wurden Raketen gebaut und anschließend ausgiebig an der Abschussrampe getestet. Je nach Bauweise sorgten Luft oder Brausetabletten für ordentlich Schub – sehr zur Freude der Konstrukteurinnen und Konstrukteure.

Dass Bewegung auch hörbar sein kann, zeigte z.B. die Schleuderbiene, die erst mit dem richtigen Schwung zu summen begann. Auch die selbstgebauten Katapulte aus Eisstäbchen wurden im Akkord zusammengeklemmt und ausprobiert.

Schnelle Erkenntnisse brachten die „2-Minuten-Physik“-Stationen. In kurzen Experimenten konnten Besucherinnen und Besucher spielerisch physikalische Phänomene entdecken – vom Zusammenspiel aus Reibung und freiem Fall beim Tassen-Bungee bis hin zur Übertragung von Energie und Impuls mit der Ballschleuder.

Bei den sommerlichen Temperaturen sorgte der Wasserkanal für etwas Abkühlung. Darin lieferten sich Boote mit Gummiantrieb ein spannendes Rennen. Die Gefährte wurden zuvor im Roten Labor selbst entworfen und mit viel Kreativität konstruiert.

Für zusätzliche Begeisterung sorgte die Science Show. Dr. Jana Peeters, die Leiterin des Science Centers, zeigte gemeinsam mit Florian Mohaupt, mit spektakulären Effekten eindrucksvoll, wie Bewegung unsere Welt bestimmt. So staunte das Publikum nicht schlecht, als ein flexibles Kunststoffrohr einen Konfettiregen erzeugte oder als es erfuhr, welche enormen Kräfte Telefonbücher aushalten können, wenn man sie Seite für Seite ineinanderlegt oder sich an ihnen von der Decke hängen lässt. Und was wäre eine explorhino Show ohne Knalleffekt? Davon gab es mit der Konfetti-Kanone sowie mit der Ü-Ei- und Wasserrakete gleich mehrere.

Das Fazit: Ein rundum gelungenes Sommerfest, das gezeigt hat, wie spannend und unterhaltsam Naturwissenschaft sein kann – vor allem, wenn alles in Bewegung ist.